Termine / Veranstaltungen - Auf einen Blick


 

KIRCHENNACHRICHTEN

                         AUGUST und SEPTEMBER 2017                            

für die Gemeinden St.- Bartholomäus und Luther in Waldenburg, Franken, Schlagwitz, Schwaben, Dürrenuhlsdorf, Ziegelheim, Niederwinkel

und Oberwinkel / Ebersbach

 

 

Juli Titelbild

 

 

Gottes Hilfe habe ich erfahren bis zum heutigen Tage und stehe nun hier und bin sein Zeuge bei Groß und Klein.                     Apg. 26,22

Liebe Gemeinde,

mit diesen Worten grüßt uns der Spruch zum Monat August und an ihm wird viel deutlich: Gott wirkt in unserem Leben. Wenn wir die Augen wirklich aufmachen, dann ist unübersehbar, wieviel wir durch die Güte Gottes erhalten haben, was manchmal als Selbstverständlichkeit erscheint. Doch selbstverständlich ist gar nichts. Weder die Hilfe, die Gott uns jeden Tag zuteil werden lässt, wo er uns führt, leitet und trägt, auch da wenn ich selbst nichts davon bemerke. Noch die vielen kleinen Gaben, an denen wir täglich vorübergehen.

Nehmen wir nur den Apfelbaum auf dem Bild. Er steht fast schon im Hintergrund des Bildes, irgendwie aber auch im Zentrum. Eine Frau im besten Alter pflückt Äpfel von ihm. Ein Mädchen hat den Korb schon voll. Eine ältere Frau sitzt unter ihm und lässt sich seine Früchte schmecken. Nichts davon ist selbstverständlich: weder die Arbeit in der Blüte der Jahre, dass ich mich bewegen und regen kann. Noch die Geschenke, die man in Kindheit und Jugend erhält, wie ich aufgezogen und versorgt wurde. Noch der Genuss in den späteren Lebensjahren, wenn ich die Ernte beschauen und die geernteten Früchte genießen kann. Alles sind gute Gaben Gottes, die nicht selbstverständlich sind. Ermessen kann das wohl nur derjenige, dem etwas davon fehlt oder gefehlt hat.

Wir haben allen Grund zur Dankbarkeit. In dieser Jahreszeit vielleicht dafür, dass Urlaub hinter uns liegt und wir auftanken konnten. Oder dafür, dass es jetzt wieder richtig los geht und wir etwas tun und schaffen können. Oder für die (Apfel-) Ernte, die jetzt wieder bevorsteht. Für all das schenke Gott uns seinen Segen.

Mit vielen sommerlichen Grüßen,

Ihr Pfarrer Christian Schubert

 

 

 


 

KIRCHENNACHRICHTEN

                          Juni und Juli 2017                                  

für die Gemeinden St.- Bartholomäus und Luther in Waldenburg, Franken, Schlagwitz, Schwaben, Dürrenuhlsdorf, Ziegelheim, Niederwinkel

und Oberwinkel / Ebersbach

 

Titel juni juli www org

„Das ist ja wie im Himmel“ – wenn jemand diesen Satz ausruft, ist er meist von höchster Begeisterung ergriffen. Als „himmlisch“ beschreiben wir Erlebnisse und Eindrücke, die nicht mehr zu steigern sind. Wir genießen himmlische Musik, die Werbung verspricht uns himmlische Genüsse, und manchmal fühlen wir uns wie im siebten Himmel – abgehoben von der Erde, frei von Sorgen, einfach glücklich.

Das Titelbild deutet es ein bisschen an.

 

Wann haben Sie sich zum letzten Mal so gefühlt – frei und geborgen zugleich?

Die Art, wie wir vom Himmel sprechen, kann nur bedeuten, dass wir mit diesem Begriff unsere tiefsten Sehnsüchte verbinden. Himmel – das ist der Ort, wo alles gut wird; wo alle Lasten von uns abfallen; wo tiefer Frieden in unser Herz einzieht; wo wir nicht unter Druck stehen. So hat schon König David im 36. Psalm das Bild vom Himmel benutzt, um eine Aussage zu machen,  die im Grunde nicht mehr zu steigern ist: „Herr, deine Güte reicht, so weit der Himmel ist, und deine Wahrheit, so weit die Wolken gehen.“ 

 

Gottes Güte hat kein Ende, so wie der Himmel kein Ende hat. Und immer dann, wenn Gottes Güte uns ganz nahe kommt, können wir hier auf der Erde schon ein bisschen Himmel erleben: sichtbaren Segen, liebevollen Trost, ein unverdientes Geschenk, eine mutmachende Begegnung, ein wohltuendes Wort. 

Wenn Gottes Güte unendlich ist, dann reicht sie für alle. Wir dürfen davon austeilen, ohne befürchten zu müssen, dass wir dabei ärmer werden. Verschenken Sie himmlische Momente – der Phantasie sind da keine Grenzen gesetzt. Und wenn dann jemand zu Ihnen sagt: „Das ist ja wie im Himmel“ – dann haben Sie alles richtig gemacht.

 

Es grüßt Sie herzlich

Ihr Pfarrer

 

Ulrich  Becker

 Unterschrift Becker

 

 

 

 

 

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