Termine / Veranstaltungen - Auf einen Blick

KIRCHENNACHRICHTEN

                     Juni 2018 bis September 2018                                

für die Gemeinden St.- Bartholomäus und Luther in Waldenburg, Franken, Schlagwitz, Schwaben, Dürrenuhlsdorf, Ziegelheim, Niederwinkel und Oberwinkel / Ebersbach

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Vergesst die Gastfreundschaft nicht; denn durch sie haben einige, ohne es zu ahnen, Engel beherbergt.

(Hebr 13,2)

 

Liebe Gemeinde,

Pfarre Schubertdiese Worte schreibt uns der Monatsspruch für den Juni ins Stammbuch. Am Ende des Hebräerbriefes gibt es einige Ermahnungen, die die christlichen Gemeinden unbedingt halten sollen. Die Gastfreundschaft gehört dabei ohne wenn und aber dazu. Denn wer weiß schon, wer vor einem sitzt? Es könnte ja eine hochgestellte Persönlichkeit sein. Oder vielleicht sogar ein Engel!

Das Bild auf der Titelseite zeigt uns sogar noch mehr. Rembrandt hat es im Jahr 1648 gemalt. Drei Männer sitze

 

n an einem Tisch, ein vierter bringt etwas herzu. Einer von ihnen ist eingeladen worden, einfach aus Gründen der Gastfreundschaft. Es war Abend geworden und man konnte den Fremden doch nicht einfach so weiterreisen lassen ohne Rast und Ruheplatz. Doch wie sich herausstellte, war er kein Fremder. Ihn umgibt eine Aura von Licht. Einen noch höheren Gast kann man sich gar nicht vorstellen. Das Bild heißt „Christus in Emmaus“ und führt uns diese Ostergeschichte vor Augen, die dem Evangelisten Lukas so wichtig war. Der Fremde, mit dem man ein Stück gegangen ist, ist kein Geringerer als der Auferstandene selbst. Er kehrt auch in das Haus derer ein, die mit ihm nicht mehr gerechnet haben.

Jesus Christus kehrt ein. Und nicht nur in unsere Kirchen und Kapellen am Sonntag. Jeden Tag kann es passieren. Er kommt zu uns, in unser Haus. Er sitzt im Bus neben uns. Er schaut uns aus einer Menschenmenge heraus an, vielleicht bemerken wir seinen Blick nicht einmal. Und doch ist er Begleiter unseres Lebens. Wir sollen gewappnet sein für seine Gegenwart. Unser Verhältnis zu ihm zeigt sich auch in dem Verhältnis zu unseren Mitmenschen. Sind wir ihnen gegenüber gastfreundlich oder abweisend? Lassen wir sie zu uns ein oder bleiben wir unberührt?  Denn einen Menschen zu sich einzulassen kann bedeuten, schon den ersten Schritt dazu zu machen, Christus in das eigene Herz zu lassen. Verlieren kann man dabei nicht. Denn Segen kommt zurück.

Es grüßt Sie herzlich,

Ihr Pfarrer Christian Schubert

 

 

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